Labore

Digital Health Lab

Digital Health Lab | Copyright: Martin Lifka Photography

Das Digital Health Lab ist ein interdisziplinäres Forschungslabor an der Schnittstelle zwischen Gesundheit und Medientechnik, das gemeinsam von den Studiengängen Digital Healthcare, Medientechnik, Physiotherapie, Diätologie, Gesundheits- und Krankenpflege und Sozialer Arbeit betrieben wird.

Geforscht wird am Einsatz neuer Technologien um PatientenInnen, GesundheitsexpertInnen und pflegende Angehörige künftig besser unterstützen zu können. Ziel ist die Einbindung von Applikationen der Medientechnik in Prozesse des Gesundheitswesens, wie zum Beispiel in der Prävention, der Diagnostik, der Therapie, der Rehabilitation und der Pflege. Das Digital Health Lab beschäftigt sich zudem mit biomechanischen und physiotherapeutischen Aspekten der menschlichen Bewegung und Haltung, ein besonderer Fokus liegt dabei in der Gang- und Bewegungsanalyse.

Diese Innovationen und Entwicklungen sollen den PatientenInnen in ihrem Umfeld maximal unterstützen. Es geht um die optimale Nutzung von medien-technologischen Ressourcen und Rahmenbedingungen im Sinne des Patienten, im Sinne der Qualität, Effizienz und Evidenz.

Usability Lab

  • Das Labor besteht aus zwei Räumen, die durch eine verspiegelte Wand voneinander getrennt sind. So können ungestört Gespräche durchgeführt werden, ohne dass sich die TeilnehmerInnen beobachtet fühlen.
  • Von außen steuerbare Kameras ermöglichen ein genaues Beobachten.
  • Neben einem Büroarbeitsplatz steht eine gemütliche Wohnzimmer-ähnliche Einrichtung zur Verfügung. In den unterschiedlichen Testszenarios sollen sich ProbandInnen wohl fühlen .
  • Webseiten und Applikationen werden hierin von unbeteiligten Personen auf ihre Verwendbarkeit getestet. Dafür steht die Software „Morae“ zur Verfügung, welche zusätzlich auch mobil eingesetzt werden kann.
  • Ergänzt wird das System einerseits durch eine stationäre Eye-Tracking Solution zum Testen von Applikationen und Webseiten am PC, als auch um ein mobiles Eye-Tracking-System (Eyetracking-Brille), welches für die Werbewirksamkeitsforschung, aber auch zum Testen mobiler Applikationen eingesetzt wird.
  • Für haptische Tests steht ein 3D-Drucker zur Verfügung, der es ermöglicht Prototypen von Gehäusen oder Bedienelementen angreifbar zu machen.